Gesellschaft
31.10.2009
Dauer: 2:00 min
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31.10.2009
Dauer: 2:00 min
Drei Staatsmänner bestimmten in den Wochen und Monaten zwischen dem Mauerfall am 9. November 1989 und der deutschen Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 den Lauf der Geschichte in entscheidendem Maße: US-Präsiedent George H.W. Bush, Generalsekretär Michail S. Gorbatschow und vor allem Bundeskanzler Helmut Kohl.
Anlässlich des 20. Jahrestages des Mauerfalls lud die Konrad-Adenauer-Stiftung die drei Staatsmänner nach Berlin in den Friedrichstadtpalast ein. Ein Wiedersehen, das viele Erinnerungen weckt.
Für Sekunden scheint es als habe sich die Zeit zurückgedreht: wie bei einem Staatsgipfel bricht für Sekunden ein Blitzlichtgewitter aus als Michael Gorbatschow, George Bush und Helmut Kohl die Bühne des Berliner Friedrichstadtpalastes betreten. Über 300 Medienvertreter und 34 Fernsehteams, viele davon aus dem Ausland, wollen diese Begegnung festhalten. Auch Phoenix berichtet live. Unter den 1800 geladenen Gästen sind viele ehemalige CDU-Politiker, Abgeordnete, Diplomaten und Gäste aus dem Ausland. Doch beim Anblick der drei Staatsmänner wird klar, die Welt ist nicht stehengeblieben: Helmut Kohl wird im Rollstuhl auf die Bühne geschoben, der 85jährige Bush senior hält sich an einem Stock fest und auch Gorbatschow ist älter geworden.
**Das unmöglich erscheinende möglich gemacht** Die drei Männer haben damals das unmöglich erscheinende möglich gemacht, begrüßt Bernhard Vogel, ehemaliger Ministerpräsident und Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung die Gäste.
Anders als seine Vorgänger habe Gorbatschow den sowjetischen Truppen den Befehl gegeben, die Panzer in den Kasernen zu lassen.
George Bush habe als US-Präsident sich klar auf die Seite Deutschlands gestellt und Deutschland vorbehaltlos unterstützt.
Helmut Kohl habe die Zeichen der Zeit erkannt und das Heft des Handeln mutig in die Hand genommen. So wurde er zum Kanzler der Einheit.
"Am 3. Oktober 1990 waren die Deutschen das glücklichste Volk der Welt", so der Kanzler der Einheit. "Denn die Deutschen hatten etwas gewagt, was man ihnen nicht so recht zutrauen wollte – eine friedliche Revolution, ohne dass ein Schuss fiel."
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